{"id":296,"date":"2014-09-03T10:53:19","date_gmt":"2014-09-03T08:53:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.impala64.de\/blog\/?p=296"},"modified":"2014-09-03T10:53:19","modified_gmt":"2014-09-03T08:53:19","slug":"restaurierungs-faq","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.impala64.de\/blog\/blog\/2014\/09\/03\/restaurierungs-faq\/","title":{"rendered":"Restaurierungs FAQ"},"content":{"rendered":"<p><strong>Restaurierungs  FAQ<\/strong><br \/>\nAlle meine Ratschl\u00e4ge beziehen sich auf einer Restaurierung eines US-Cars, das recht beliebt und g\u00e4ngig ist. Ob das alles f\u00fcr ein sehr seltenes St\u00fcck oder auf deutsche Autos auch gilt, wei\u00df ich nicht, da ich in dem Bereich keine Erfahrung habe.<br \/>\n<strong> Lohnt sich eine Restaurierung wirtschaftlich?<\/strong><br \/>\nDas ist mit einem ganz klaren NEIN zu beantworten. In meinem Fahrzeug stecken \u00fcber 2000 Stunden Arbeit, \u00fcber 2000\u20ac an Portokosten, ein paar tausend Eur an Zoll und Einfuhrsteuer und nat\u00fcrlich ein 5 Stelliger Betrag in Ersatzteile. Auf der anderen Seite darf man nicht vergessen, dass noch viel Geld in Werkzeuge geflossen ist, obwohl ich auf das Werkzeug einer Werkstatt zugreifen konnte (Sandstrahlkabine) und f\u00fcr Arbeiten, die ich nicht selbst machen konnte (Lackieren, aufbohren vom Motor\u2026). Achja, die Heizung f\u00fcr die Garage \/ Halle kostet im Winter auch Geld\u2026.<br \/>\nHeute habe ich ein Wertgutachten in der Hand und dort steht es Schwarz auf Wei\u00df, das ich sehr viel Geld kaputt gemacht habe. Jetzt k\u00f6nnte man sich fragen, h\u00e4tte ich das nicht ahnen k\u00f6nnen? Doch, ich wusste von Anfang an, dass ich viel Geld und Zeit kaputt machen w\u00fcrde, aber ich hatte ganz genaue Vorstellungen, wie alles aussehen soll und in welcher Qualit\u00e4t. Ich habe ziemlich alles kompromisslos gemacht, was nat\u00fcrlich mehr Geld kostet. Das ist aber wenn man ein Show-Car hinstellen m\u00f6chte was anderes, wie wenn man nur einen sehr gut restaurierten Oldtimer haben m\u00f6chte. Die gibt es in USA wie Sand am Meer. M\u00f6chte man einfach eine Corvette im perfekten Zustand, dann sollte man sich \u00fcberlegen, ob man sich diese nicht in den Staaten fertig restauriert kauft. Dort sind L\u00f6hne geringer. Die k\u00f6nnen die Ersatzteile beim n\u00e4chsten Ersatzteileh\u00e4ndler einkaufen ohne Porto, Zoll und Einfuhrsteuer zu bezahlen.<br \/>\n<strong> Welche Nachteile und Risiken habe ich mit einer Restaurierung?<\/strong><br \/>\nDas schlimmste ist die Ausdauer, Lust und Laune. Ich kenne viele Projekte die angefangen wurden mit einer guten Substanz und die mitten drin beendet wurden, weil man andere Interessen gefunden hat oder das Geld \/ Zeit ausgegangen ist oder oder oder\u2026 Wenn man jemand ist, der schnell und gerne aufgibt, dann lasst es sein! Ein Projekt, das in der kompletten Garage verteilt ist, ist nichts mehr wert.<br \/>\nMan sollte sich auch im Klaren sein, dass viele unvorhergesehene Dinge auftreten werden, die ein Projektende verschieben und noch teurerer macht. Viele k\u00f6nnen mit solchen R\u00fcckschl\u00e4gen nicht umgehen.<br \/>\nEntweder wird das Projekt 10 Jahre dauern, man ist fertig und kann wieder von vorne anfangen. Ich kenne zwei Motoren, die 0 km gefahren sind und nach 10 Jahre Standsch\u00e4den hatten, weil sie nicht liefen\u2026 Eine andere M\u00f6glichkeit ist, dann man so wie ich Vollgas gibt wie ich. d.h. 4-8 Stunden am Tag und man wird in ein oder zwei Jahre fertig, je nach Anspruch. Die Konsequenzen sind: Vernachl\u00e4ssigung von Freundin \/ Frau, Familie \/ Kinder,  Freunde, Bekannte. Auch der Job leidet darunter, da man oft mit den Gedanken beim eigenen Projekt ist\u2026 Und vor allem: man hat 1-2 Jahre seines Lebens \u201everloren\u201c. Sitzt man sowieso nur vor dem Fernseher oder \u00e4hnliches, dann ist das nicht so schlimm.<br \/>\nWelche Vorteile hat man, wenn man es durchh\u00e4lt und die Restaurierung fertig macht?<\/p>\n<ul>\n<li>Man lernt sehr viel dabei, wenn man Beruflich was anderes macht. Und hat so eine Abwechslung zu seinem Beruf.<\/li>\n<li>Man lernt einige neue Leute kennen. Das ist in meinem Fall sogar so weit gekommen, dass ich diese Freundschaften in Hawaii genutzt habe um dort zu heiraten und das Hochzeitsauto (Chevy Impala 63) ausleihen konnte. Ich habe auch \u00fcberall in Amerika Freundschaften geschlossen, wo ich jederzeit herzlich willkommen bin und einige schon besucht habe. Die sind besser als jeder Reisef\u00fchrer!<\/li>\n<li>Man erntet Anerkennung und gleichzeitig auch Neid\u2026 aber das ist in Deutschland das selbe &#61514;<\/li>\n<li>Man kann theoretisch das Fahrzeug wieder verkaufen und hat einen Teil seiner Ausgaben wieder drin, was bei vielen anderen Hobbys nicht der Fall ist.<\/li>\n<li>Viele US Fahrzeuge steigen im Wert, so dass vielleicht sogar mal eine 0 oder ein \u00dcberschuss drin w\u00e4re, wenn man das Fahrzeug verkauft\u2026<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Restaurierungs FAQ Alle meine Ratschl\u00e4ge beziehen sich auf einer Restaurierung eines US-Cars, das recht beliebt und g\u00e4ngig ist. Ob das alles f\u00fcr ein sehr seltenes St\u00fcck oder auf deutsche Autos auch gilt, wei\u00df ich nicht, da ich in dem Bereich keine Erfahrung habe. Lohnt sich eine Restaurierung wirtschaftlich? 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